| 1854 |
gut organisierte Musikschule mit zwei verantwortlichen Lehrern: Vikar Müllendorff und Michel Hermesdorff; neben dem Gesangunterricht wird auch Instrumentalunterricht (Violine, Klarinette und Flöte) angeboten.
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| 1881-1910 |
Philipp Manternach verleiht dem Musikleben in Ettelbrück einen grossartigen Aufschwung: Er ist Dirigent der Philharmonie, Gesanglehrer an der Primär-Oberprimär- und Ackerbauschule, und auch verantwortlicher Lehrer an der Musikschule.
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| 1894 |
Reorganisation der Musikschule und neues Statut als städtische Musikschule.
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| 1910-1960 |
Nach der Ära Manternach, bedingt durch den häufigen Wechsel der Musiklehrer, konnte die Musikschule nur mehr als eine Ausbildungsstätte für den Nachwuchs des Philharmonischen Blasorchesters der Stadt Ettelbrück gelten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte man wieder die Grundlagen für einen weitgefächerten Musikunterricht zu schaffen.
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| 1946-1950 |
Robert Henx, (Mitglied der Militärmusikkapelle und ab 1950 Professor am Konservatorium Luxemburg), ist Dirigent der Ettelbrücker Philharmonie und Leiter des Musikunterrichts.
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| 1950-1979 |
Am 24. April 1950 wurde der gebürtige Ettelbrücker Militärmusiker Emile Feltgen zum Dirigenten der Philharmonie und zugleich zum Leiter der Musik- und Solfègekurse bestimmt. Dies war der Ausgangspunkt einer sehr erfreulichen Entwicklung: Während nahezu dreissig Jahren stand Emile Feltgen, Preisträger in Violine und Klarinette am “Conservatoire Royal de Bruxelles”, als Musiklehrer, Dirigent, Solist, Jurymitglied, Komponist, Verwalter und Berater im Dienst des Ettelbrücker Musiklebens, das dank seiner künstlerischen und organisatorischen Fähigkeiten einen beachtlichen Höhepunkt erreichen konnte.
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| 1960 |
Neugründung der städtischen Musikschule.
Militärehrenkapellmeister Albert Thorn fungierte als Berater in musikpädagogischen Belangen.
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| 1964-1985 |
Marcel Goedert trägt in seinen verschiedenen Tätigkeiten als Mitglied und als Sekretär der Überwachungskommission, als verantwortlicher Sekretär der Verwaltung der Musikschule, wesentlich zum Ausbau und Ansehen der Ettelbrücker Institution bei.
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| 1966-1975 |
Ed. Juncker, Bürgermeister und Abgeordneter, ist Mitglied und ab 1970 Präsident der Überwachungskommission
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| 1969-1972 |
Emile Feltgen ist Schulleiter
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| 1970 |
Ed. Juncker und Paul Mousel, Präsident der Überwachungskommission der Musikschule in Diekirch, möchten eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Musikschulen verwirklichen. Doch infolge organisatorischer Schwierigkeiten sollte dieses Ziel (noch) nicht erreicht werden.
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| 1971 |
Versuch der Gründung eines Orchestre Symphonique du Nord, das mit Schülern aus Diekirch und Ettelbrück zusammengestellt werden sollte.
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| 1972 |
Umbenennung der Ettelbrücker Musikschule in eine “Ecole Régionale de Musique”
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| 1972-1977 |
Nachfolger von Emile Feltgen wird Militärmusikkapellmeister Pierre Nimax.
In seiner fünfjährigen Amtszeit war es ihm gegönnt, dank seiner musikalischen Kenntnisse und seiner wohlüberlegten Initiativen, das Ansehen der Schule weiter zu fördern. Im Jahre 1976-77 waren 281 Schüler eingeschrieben. Damit rückte die Ettelbrücker Musikschule, nach den Konservatorien von Luxemburg und Esch/Alzette, zur drittgrössten Schule in Luxemburg auf.
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| 1974 |
Umbenennung der “Ecole Régionale de Musique” in “Conservatoire de Musique de la Ville d’Ettelbruck”.
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| 1976 |
Gründung in Ettelbrück der “Association des Ecoles de Musique du Grand-Duché de Luxembourg” (AEM)
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| 1976-1999 |
Pierre Kraus, Schöffe und späterer Bürgermeister der Stadt Ettelbrück, fördert als Präsident der Überwachungskommission den Musikunterricht, und als Präsident der Kultur- und Sportkommission das Konzertleben.
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| 1977-1979 |
Emile Feltgen übernimmt abermals die pädagogische Leitung der Schule.
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| Seit 1979 |
Marc Jacoby wird Nachfolger von Emile Feltgen; Prix supérieur im Fach Violine mit Marie Charron am Konservatorium Luxemburg, anschliessend Hochschulstudium in Köln mit Igor Ozim; Mitglied im RTL-Orchester, Lehrer am Konservatorium Luxemburg; ab 2003 erster Direktor des CMNord.
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| 28/4/1998 |
Das Gesetz zur Harmonisierung des kommunalen Musikunterrichts tritt in Kraft
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| 2000 |
Das Konservatorium zieht in das neueröffnete Centre des Arts Pluriels Ed.Juncker ein.
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| 5/7/2002 |
Durch grossherzoglichen Beschluss, wird das “Syndicat intercommunal” zwischen den beiden Städten Diekirch und Ettelbrück gegründet
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| 1/1/2003 |
Durch ministeriellen Beschluss erhält die Schule den offiziellen Namen « CONSERVATOIRE DE MUSIQUE DU NORD ».
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